Platanen und Kastanienbäume säumen den Platz an der Seepromenade in Rapperswil am Zürichsee. Von den meisten der flanierenden Menschen unbemerkt, klettert ein kleiner unscheinbarer Vogel flink in den kahlen Baum-kronen herum. Er  sucht in der grobborkigen Rinde der Kastanienbäume nach Insekten und Spinnen – und er ist hierbei äusserst erfolgreich. Bei genauerem Hinsehen stellt man fest, dass diesem Gartenbaumläufer die Schwanz-federn fehlen. Mit grosser Wahrscheinlich­keit ist er einem geflügelten oder vierbeinigen Beutegreifer in die Fänge geraten. In solchen lebensbedrohlichen Situationen hat die Natur den Vögeln einen Selbstschutz mitgegeben: sie können im Moment grösster Gefahr einzelne oder alle Schwanz- oder Schwungfedern abwerfen. Man nennt dieses Phänomen Schock- oder Schreckmauser. 

SPECIAL 

Schauspieler und Imitator

 

Der Weinliebhaber

 

Mein Blog "Natur entdecken" bei effingermedien

 

Copyright

 

Das Copyright der hier gezeigten Bilder liegt ausschliesslich bei Bernhard Herzog, Villnachern.

Ohne meine Zustimmung dürfen Bilder nicht kopiert und weiterverwendet werden.