Das Schutzgebiet Boniswiler Ried befindet sich beidseitig des Aabach-Ausflusses am nördlichen Ende des Hallwilersees. Es umfasst einen rund 2 km langen Uferstreifen am See und fast 600 Meter entlang des Aabaches. Das Seeufer ist noch weitgehend mit einem schmalen Schilfgürtel versehen; auf einer Strecke von 150 m ist es bewaldet. Das Ried beherbergt eine Vielzahl seltener und geschützter Pflanzen, z.B. mind. 13 Orchideenarten. Das Boniswiler Ried ist ist für die Öffentlichkeit gesperrt, jedoch sind auch die angrenzenden begehbaren Gebiete für ornithologische Beobachtungen interessant. Lohnend ist beispielsweise im Mai/Juni eine Frühtour, beginnend beim Schloss Hallwil entlang dem rechten Aabachufer bis zum Schiffssteg von Seengen und darüber hinaus. Hier lassen sich zahlreiche Nachtigallen vernehmen, sie singen mit Sumpfrohrsänger, Gartengrasmücke und Feldschwirl um die Wette. Das Schloss Hallwil selber beherbergt eine Brutkolonie von Dohlen (Bild). Der See als Ganzes hat als Wasservogelgebiet nationale Bedeutung. Auf dem See überwintern u.a. Haubentaucher, Blässhühner, Stockenten, Reiherenten, Tafelenten und Gänsesäger. Auch Kormorane werden beobachtet. Hin und wieder sind auch seltene Gäste zu beobachten wie Sterntaucher, Prachttaucher oder Dreizehenmöwe. Besonders stolz sind wir auf die Erstbeobachtung eines Karmingimpels im Juni 2013.

 

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