Mit 105 Hektaren Fläche ist das Neeracherried eines der letzten grossen national bedeutenden Flachmoore der Schweiz. Es bietet Lebensraum für unzählige Vögel, Pflanzen, Amphibien, Reptilien und Kleintiere. Zudem weiden im Ried Schottische Hochlandrinder (Bild). Um den Schutz des Rieds kümmert sich seit 1927 die Ala, Schweizerische Gesellschaft für Vogelkunde und Vogelschutz

Im Neeracherried brüten Dutzende der typischen Riedbewohner Rohrammer und Teichrohrsänger, aber auch das seltene Tüpfelsumpfhuhn oder die Zwergdommel. Unübersehrbar sind im Frühling die Lachmöwen. Seit einigen Jahren brütet auch der Eisvogel im Ried. Dank der Beweidung mit den Hochlandrindern brütet auch der Kiebitz und fällt im Frühling mit seinem spektakulären Balzflug auf.
Im Frühjahr und Herbst rasten in den ausgedehnten Riedwiesen und an den Teichen Enten und Watvögel. Häufig beobachten lässt sich die Bekassine mit ihrem eindrücklich langen Schnabel. Im Frühling zeigen sich praktisch täglich Rohrweihen, und im Herbst "tanken" Brutvögel des hohen Nordens wie der elegante Grünschenkel oder der quirlige Zwergstrandläufer im Neeracherried auf und rasten hier auf ihrem Zug nach Afrika (aus www.birdlife.ch/de/content/das-naturschutzgebiet-neeracherried).

Das Neeracherried beherbergt eines der zwei Zentren von Bird Life Schweiz. Dieses ist jedoch nur am Wochenende und Mittwoch Nachmittag geöffnet.

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