Der Neuenburgersee ist als international bedeutendes Überwinterungsquartier für Wasservögel bekannt, insbesondere für die Kolbenente (Netta rufina), die Reiherente (Aythya fuligula) und die Tafelente (Aythya ferina). Die Grande Cariçaie ist zudem eine wichtige Zwischenstation für Zugvögel auf dem Durchzug. Jeden Frühling und jeden Herbst machen hier Millionen von Vögeln Halt, um auszuruhen. Bis Ende 2002 wurden 315 der 390 offiziellen Schweizer Vogelarten mindestens einmal in der Region gesehen, 220 davon regelmässig.
Schliesslich beherbergt die Gegend des südöstlichen Ufers eine der vielfältigsten Brutvogelpopulationen der Schweiz. 50 der 120 Arten, die sich hier regelmässig fortpflanzen, sind in unserem Land gefährdet. Die Grande Cariçaie ist der bedeutendste Brutstandort der Schweiz für zahlreiche Sumpf- und Wasservögel, so zum Beispiel den Haubentaucher (Podiceps cristatus), den Rohrschwirl (Locustella luscinioides) oder die Bartmeise (Panurus biarmicus). Man glaubt, dass mehr als 8’000 Vogelpaare in den Sümpfen und auf den Inseln (Bild) brüten, die man für sie in den Ufergebieten des Sees gebaut hat. (aus http://www.grande-caricaie.ch/spip/spip.php?rubrique84).
Es ist empfehlenswert, die Beobachtungsgebiete La Sauge und Fanel am Neuenburgersee zu jeder Jahreszeit zu besuchen und sie mit einer Beobachtungstour im Grossen Moos (Krümmi) zu verbinden. Hierzu reicht ein Tag jedoch kaum aus. Daher bietet sich mindestens eine Übernachtung, beispielsweise in der Auberge La Sauge, an. Dann ist man frühmorgens im Gebiet, vor allem im Sommerhalbjahr ein unverzichtbarer Vorteil. Das Bird Life-Zentrum La Sauge Cudrefin (http://www.birdlife.ch/content/la-sauge-cudrefin-vd) ist allemal einen Besuch wert. In den Hides des La Sauge sind uns schon fantastische Bilder gelungen, beispielsweise von Habicht, Eisvogel, Dunkelwasserläufer, Zwergtaucher u.v.m.

 

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